Geschichte

Ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit den geistlichen- körperlichen Aktivitäten und es gab immer eine wichtige Frage:

kann ich mich gleichzeitig und parallel in beiden Richtungen(geistig und körperlich) entwickeln?

Platon, berühmter griechischer Philosoph und Gründer der Fundamente der westlichen Philosophie hat sich ständig für Leibeserziehung neben dem mentalen Training interessiert. Seine Werke waren meine Zeugen für sein Interesse an Sport. Er war ein Held in meinen Gedanken und gutes Vorbild für den Anfang, aber ich hatte keinen bestimmten Weg und keine klare Methode. Ich glaube allerdings, wie die Iraner, dass die Zurechnungsfähigkeit in dem gesunden Körper befunden wird.

Andererseits während meiner beruflichen Tätigkeiten als Komponist und Journalist hatte ich ständiges Interesse an die Philosophie und dem Sport.

Eine große Frage meines Lebens:
Wie kann ich meine verschiedene Tätigkeiten und Interessen in einer Richtung leiten, um ein besseres Leben zu erfahren?

Ich musste eine Methode finden, in der alle meine Tätigkeiten und Interessen zusammen finden konnten. Die haben tatsächlich aufeinander gewirkt, aber ich habe eine Methode gesucht, die diese Wirkung steuert.

Als ich dem TaeKwonDo begegnete, fand ich eine neue Vorstellung:

• Jede einzelne Technik vom TaeKwonDo ist wie ein Motiv (die kleinste Sinneinheit) in der Musik. Eine Fausttechnik, ein Fußschlag oder ein Block, als eine Aktion oder eine Gegenaktion hat bestimmte Gründe, klare Bedeutung und Prinzipien.

• Eine einfache Kombination der einzelne Bewegungen aus dem TaeKwonDo bildet eine Phrase (das nächst größere Gebilde nach dem Motiv, umfasst meist 2 Takte). Zum Beispiel ist die Kombination eines Momtong Bakkat Makki und eines Momtong Jireugi in einem Hanbon Kyorugi (One Step- Sparring) wie eine Phrase, die von zwei Takten zusammengesetzt wird.

• Schließlich besteht jede TaeKwonDo- Poomsae (Form) aus verschiedenen Fußstellungen, kombiniert mit Hand- und Abwehrtechniken, Faust- und Fußschlägen, die ineinander übergehen, sich ergänzen und als Ganzes gesehen einen Kampf gegen einen oder mehrere imaginäre Gegner darstellt, deswegen ist Poomsae wie ein Teil in der Musik, der eine größere Einheit in einem Musikstück ist.

Andererseits bin ich dem inneren Rhythmus des TaeKwonDo begegnet. Stimmt! TaeKwonDo hat einen bestimmten Rhythmus und ein gesteuertes Tempo. Nun konnte ich TaeKwonDo mit der Musik vereinigen, weil der Rhythmus als verbindendes Element von Musik und TaeKwonDo meine Grundlage gewesen ist.

Nach dieser Zeit habe ich mich auf die verschiedenen Naturelemente (Wasser, Erde, Luft und Feuer) konzentriert, die im TaeKwonDo eine große Rolle spielen. Es war einfach diese vier Elemente mit der Musik zu simulieren. Einerseits sind es Melodien und andererseits sind es Naturgeräusche und manipulierte Klänge, die mit den elektro- akustischen Ideen komponiert werden, um diese Naturelemente darstellen zu können.

Ardavan Taheri, Gründer des MusikDo®